Immobilienkäufer

 

Was bewegt Sie zum Kauf einer Immobilie?

 

Wollen Sie dort selbst wohnen, oder dort arbeiten? Soll es eine Kapitalanlage sein? Für beide Fälle geben wir nachfolgend geldwerte Tipps und Empfehlungen.

 

Fall 1: Sie wollen die Immobilie selbst bewohnen, oder dort arbeiten.

 

In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass Sie keine Immobilie mit Elektrosmogbelastung kaufen, denn das kann schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen für die ganze Familie haben. Im Gegensatz zu anderen Baumängeln, ist eine Elektrosmogbelastung nicht sichtbar, aber messbar. Solche Messungen sind nicht teuer, können Sie aber vor beachtlichen finanziellen Verlusten bewahren, wie wir nachfolgend zeigen. Darüber hinaus können durch Messungen dokumentierte Elektrosmogbelastungen eine Basis für Kaufpreisverhandlungen sein, da für die Sanierung eines solchen Mangels Kosten anfallen, die beim Kaufpreis als Minderung Berücksichtigung finden, also für den Käufer bares Geld einbringen können. Stellen sich Elektrosmogbelastungen erst nach dem Kauf und Einzug heraus, bleibt der Käufer auf den Sanierungskosten sitzen.

 

Wodurch kommen Elektrosmogbelastungen in Häusern zustande?

Es gibt hausinterne Ursachen, aber auch Elektrosmogeinwirkungen, die von außen kommen.

Statistische Auswertungen zeigen, dass 80 Prozent der Elektrosmogbelastungen durch die im Haus verlegten Stromleitungen entstehen. Das mag überraschen, soll aber kurz erläutert werden. Die übliche Elektroinstallation verwendet zwar isolierte, aber keine abgeschirmten Kabel. Aufgrund der Spannung auf den Leitungen entstehen elektrische Wechselfelder unanhängig davon, ob Stromverbraucher in Betrieb sind, oder nicht. Solche Felder können sich aufgrund verschiedener Ursachen, deren Erläuterung den Rahmen dieser Abhandlung sprengen würden, über Wände, Decken und Fußboden ausbreiten und zu Felder von mehreren hundert Volt pro Meter führen, wobei 10 Volt pro Meter (an Arbeitsplätzen max. 40 Volt pro Meter) als biologisch verträglich gelten. Bei solchen Feldbelastungen ist im Laufe der Zeit mit gesundheitlichen Auswirkungen zu rechnen. Flachkabel, oft noch zweiadrig, sind als Verursacher weitreichender Felder besondern berüchtigt.

Die Erfahrungen lassen sich in folgenden Faustregeln zusammenfassen:
  • Je älter das Haus, desto wahrscheinlicher ist eine zu hohe Feldbelastung an den Wänden, in oberen Stockwerken auch an den Fußböden.
  • Ältere Häuser haben noch zweipolige Flachleitungen, die Häuser haben keine eigene Erdung im Fundament, und es fehlt oft am Potentialausgleich der Versorgungsleitungen. Diese Faktoren führen zu weitreichenden und vagabundierenden Feldern in den Häusern.
  • Sind im Haus Wohnungen fremdvermietet, verursachen die Mieter durch den Betrieb kabelloser Telefone und Computer-netzwerke (WLAN) eine Dauerstrahlung die durch die Wände dringt. Treffen Sie dagegen Regelungen in der Hausordnung, um sich Abschirmkosten zu ersparen.
  • Alte Fenster haben eine schlechte Abschirmwirkung gegen einstrahlende Mobilfunk-, Radar und WLAN-Anlagen.
  • Eisenbahn und Straßenbahn, Hochspannungsleitungen, Stromversorgungs- leitungen (unter der Erde), Trafostationen usw. können zu erhöhten und nicht abschirmbaren Magnetfeldbelastungen im Hause führen.
Stellt sich erst nach dem Kauf der Immobilie heraus, dass dort nicht abschirmbare elektromagnetische Felder einwirken, die ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen, bleibt nur der Wiederverkauf, wenn man sich diesem Risiko nicht aussetzen will. Selbst wenn es einem gelingt, den gleichen Preis zu erzielen, sind eine Reihe der angefallenen Erwerbs-Nebenkosten verloren:

Kostenart
%
Kosten bei einem
Immobilienwert von 250.000 €
Annoncen u. Nebenkosten,
wie, Reisekosten, Telefon usw.
 
1.000 €
Maklerprovision*
3,5 - 7 %
11.250 €
Notar
1,5 %
3.750 €
Gerichtskosten
0,5 %
1,250 €
Grunderwerbsteuer**
3,5 %
1.750 €
Bereitstellungszinsen***
0,25 %
1.500 €
Umzugskosten
 
4.000 €
Summe:
24.500 €
* 3,5% bis 7% (hier angenommen 4,5%)
** auf den Grundstückspreis (hier angenommen 50.000)
*** 0,25% des Fremdfinanzierungsanteils (hier angenommen für 40% und 6 Monate)
 
 
 
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