Niederfrequente elektrische Wechselfelder

 

Sind dort zu finden, wo elektrische Spannung vorhanden ist, also an Stromleitungen zum Beispiel. Viele Menschen glauben, dem Elektrosmog dadurch zu entrinnen, dass sie im Schlafraum nachts alle Lampen und Geräte ausschalten. öœbersehen wird dabei, dass die Stromleitungen in den Wänden aber weiter unter Spannung bleiben und deshalb an den Wänden entsprechende elektrische Wechselfelder vorhanden sind. Sind elektrische Lampen an Steckdosen angeschlossen, kann es vorkommen, dass auf dem gesamten Lampenkabel und an der Lampe selbst die volle Spannung anliegt, wenn der Stecker falsch herum in der Steckdose steckt.

 

Welches die richtige Steckerposition ist, kann man rein äußerlich nicht sehen, es lässt sich aber durch eine Feldmessung ermitteln, die Geopathologen bei ihren Standortuntersuchungen durchführen. Auch die an einer Steckdose angeschlossenen Elektrogeräte haben an den Anschlusskabel und auch am Gerät selbst solche elektrischen Spannungsfelder, egal ob sie ein- oder ausgeschaltet sind. Durch die Inbetriebnahme der Geräte entsteht dann zusätzlich ein magnetisches Wechselfeld. Die elektrischen Wechselfelder haben die Eigenschaft, sich über alle Materialien auszubreiten, die elektrisch leitfähig sind (sog. Ankoppelungen). Sie springen deshalb gern von Stromleitungen auf Stahlträger und die Aluminiumfolien der Glaswoll-Dachisolierung über. Das führt zu dem Phänomen, dass man elektrische Wechselfelder auch dort findet, wo überhaupt keine Stromleitungen vorhanden sind.

 

Auch der menschliche Körper ist wegen seines hohen Wasseranteils von rund 70 Prozent ein guter elektrischer Leiter. Kommt er mit einem solchen Feld in Kontakt, springt es auf den Körper über und wird über die Füße zur Erde abgeleitet. Dabei entstehen zum Teil enorm hohe Körperspannungen. Bei manchen Laptops mit Eurostecker (nicht Schukostecker) sind am Laptop selbst oft mehrere hundert Volt pro Meter (V/m) zu messen. Wird dann die Tastatur berührt, entstehen Körperspannungen von 25.000 Millivolt und mehr. Zum Vergleich: Die Körperzellen arbeiten mit einer "Betriebsspannung" von nur 90 Millivolt.
 
Dies macht den Grad der Körperbelastung deutlich, der durch solche Felder verursacht werden kann. Wohl kaum ein elektrisch betriebenes Gerät würde auch nur für kurze Zeit eine solche extrem hohe Überspannung verkraften. Weitere solche Feldbelastungen entstehen durch die häusliche Elektroinstallation selbst, elektrische Geräte, Verlängerungskabel, Hochspannungsleitungen und vieles mehr.
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